Berge + Wanderungen

Hochschwarzeck – einfache Familienwanderung mit Einkehr im Hirschkaser

Einfach, aussichtsreich & familientauglich – unsere erste gemeinsame Wanderung am Hochschwarzeck bleibt unvergessen. Es war eine der ersten Touren, die ich gemeinsam mit meinem Mann und unserer damals 3-jährigen Tochter unternommen habe. Die Strecke ist kurz, einfach zu bewältigen und bietet trotzdem ein echtes Gipfelgefühl – inklusive Einkehrmöglichkeit und weitem Panoramablick. Genau das Richtige für junge Familien oder alle, die gerne gemütlich wandern und einen grandiosen Ausblick genießen wollen.

Ausgangspunkt & Start

Wir starten am Parkplatz an der Schwarzecker Straße 80 in Ramsau, ganz in der Nähe der Talstation der Hochschwarzeck Bergbahn. Wer es noch bequemer mag oder mit ganz kleinen Kindern unterwegs ist, kann den Weg auch mit der Sesselbahn abkürzen – sie bringt einen in nur 14 Minuten direkt zur Bergstation neben dem Hirschkaser.

Kleine Beine, große Freude

Unsere Tochter war hochmotiviert – vor allem, weil sie zum ersten Mal eigene „Wanderstöcke“ dabei hatte. Genauer gesagt: meine – nur nicht ausgefahren. Es sah zum Dahinschmelzen süß aus, wie sie damit stolz durch den Wald stapfte. Der Weg nach oben ist gut ausgebaut, breit und ideal für Familien mit Kindern. Unterwegs entdeckten wir unzählige Schmetterlinge, Ameisenhügel und jede Menge Natur zum Staunen und Erzählen. Mila durfte zwischendurch auch mal auf Papas Schultern – bei der kurzen Strecke aber kein Problem.

Einkehren mit Aussicht: Der Hirschkaser

Oben angekommen erwartet einen die Berggaststätte Hirschkaser auf 1.391 m Höhe. Auf der großzügigen Sonnenterrasse genießt man nicht nur eine gute Brotzeit, sondern auch einen herrlichen Blick auf Watzmann, Hochkalter und das Wimbachtal. Einziger kleiner Wermutstropfen: Der Spielplatz neben dem Hirschkaser ist leider ein wenig in die Jahre gekommen (wird oder wurde aber renoviert) – aber immerhin ein willkommener Pausenpunkt für Kinder, während sich die Eltern einen Kaffee gönnen.

Optionaler Abstecher: Aussichtspunkt „Toter Mann“

Wer noch ein bisschen Energie übrig hat, kann vom Hirschkaser aus in ca. 15 Minuten den „Toten Mann“ erreichen. Der kleine Gipfel punktet mit einem grandiosen Rundumblick über das Berchtesgadener Tal bis hinüber nach Salzburg – ein echter Geheimtipp!

Hochschwarzeck im Winter: Skitour & Rodelspaß

Auch im Winter ist Hochschwarzeck ein wunderbares Ausflugsziel. Ob zum Skitourengehen für Einsteiger, zum Skifahren im kleinen Familienskigebiet ohne Kunstschnee oder zum Rodeln auf dem Hirscheckblitz – hier kommt jeder auf seine Kosten.

Die 2,2 Kilometer lange Rodelbahn wurde von Rodellegende Schorsch Hackl mitentwickelt und ist besonders bei sportlichen Familien beliebt. Für kleinere Kinder ist sie nur bedingt geeignet – aber dank Rodelverleih an Tal- und Bergstation steht einem sicheren Wintervergnügen nichts im Weg.

Fazit: Die Wanderung zum Hirschkaser am Hochschwarzeck ist ein echter Familienklassiker:

  • kurzer & einfacher Aufstieg
  • notfalls mit Bergbahn möglich
  • tolle Einkehr mit Panorama
  • Spielplatz (wenn auch nostalgisch)
  • Schmetterlinge, Ameisenhügel & Natur satt
  • perfekte Kombination aus Bewegung & Genuss

Für uns war es der perfekte Einstieg ins gemeinsame Wandern – und sicher nicht das letzte Mal am Hochschwarzeck.

Tipp: Wer ganz besondere Erinnerungen schaffen will: Im Hirschkaser kann man sogar heiraten – mit Panoramablick und Standesamt aus Bischofswiesen. Weitere Tipps zum Thema Hochzeit findet ihr in meinem Artikel „Heiraten im Berchtesgadener Land„.

Hochschwarzeck – Hirschkaser: Alle Infos zur einfachen Familienwanderung

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